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Eine kleine Kartenauswahl

Ein technischer Hinweis vorab: Das Laden der einzelnen Karten kann u.U. eine gewisse Zeit dauern !

 

Karten waren immer schon der mehr oder weniger gelungene Versuch, zu einem gesetzten Zeitpunkt den Zustand von festgelegten Gebieten zu dokumentieren und zu beschreiben.

 

So können auch mittels verschiedener kartographischer Werke die klein- und großenräumigen Veränderungen nachgewiesen werden, die der Ort Hattrop zumindest in den letzten 200 Jahren  erfahren hat:
KartenTitelKartenTitel 
Die Preußische Urkatasterkarte von 1827  gilt als Grundlage aller weiteren Karten, die in Preußen bzw. Teilen Deutschlands in den nachfolgenden Zeiten von Städten, Behörden und Ämtern erstellt wurden.
  
Alle weiteren Karten, so auch die Hattrop-Karte um 1855 des Kreises Soest,  zeigen den Ort Hattrop in seinen sich veränderden Formen und Grenzen.
 
Die Gemarkungskarte des Jahres 1909 lässt einen gewissen Entwicklungsschub erkennen, den der Ort bis zum neuen Jahrhundert erlebt hat.
 
Letztlich zeigt ein Ausschnitt der Kreis-Karte aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts vergleichend die Veränderungen der Nachkriegszeit auf.
  
  
Kurze Erläuterungen und Interessantes zu den einzelnen Karten
finden Sie auf den nachfolgenden Seite : 

Ein technischer Hinweis vorab: Das Laden der einzelnen Karten kann u.U. eine gewisse Zeit dauern !

 

Karten waren immer schon der mehr oder weniger gelungene Versuch, zu einem gesetzten Zeitpunkt den Zustand von festgelegten Gebieten zu dokumentieren und zu beschreiben.

 

So können auch mittels verschiedener kartographischer Werke die klein- und großenräumigen Veränderungen nachgewiesen werden, die der Ort Hattrop zumindest in den letzten 200 Jahren  erfahren hat:
KartenTitelKartenTitel 
Die Preußische Urkatasterkarte von 1827  gilt als Grundlage aller weiteren Karten, die in Preußen bzw. Teilen Deutschlands in den nachfolgenden Zeiten von Städten, Behörden und Ämtern erstellt wurden.
  
Alle weiteren Karten, so auch die Hattrop-Karte um 1855 des Kreises Soest,  zeigen den Ort Hattrop in seinen sich veränderden Formen und Grenzen.
 
Die Gemarkungskarte des Jahres 1909 lässt einen gewissen Entwicklungsschub erkennen, den der Ort bis zum neuen Jahrhundert erlebt hat.
 
Letztlich zeigt ein Ausschnitt der Kreis-Karte aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts vergleichend die Veränderungen der Nachkriegszeit auf.
  
  
Kurze Erläuterungen und Interessantes zu den einzelnen Karten
finden Sie auf den nachfolgenden Seite : 

... aus dem 19. Jahrhundert

 

Aufgrund einer Verordnung des preußischen Staates von 1820 wurde in Westfalen und im Rheinland ein Steuerkataster ("Kataster" lat/it = "Kopfsteuerverzechnis") aufgebaut.
Hilfsmittel dazu war das Urkataster, für das die Urmessungen bis 1834 in Westfalen durchgeführt waren.

InstruktionInstruktion

Eine detaillierte  INSTRUCTION  von 1822 legten für die  Ämter der Städte und Gemeinden die Vorgehensweisen bei der Kartierung fest.
So waren z.B. für die Flurkarten allgemein die Maßstäbe 1:1.250,1:2.500 und 1:5.000 verbindlich, in ganz Preußen wurde  dabei mit einem einheitlichen Längenmaß, der preußischen Rute ( 3,76 m = 12 Fuß), gearbeitet.

Obgleich diese Karten mit recht einfachen Mitteln erstellt und somit keinen Anspruch auf große Genauigkeit stellen konnten, erreicht ihre Übereinstimmung mit den realen Gegebenheiten ein hohes Maß.
In einigen schwerzugänglichen Gebieten dient das Urkataster heute noch als amtliches Dokument.

(Näher Informationen zu amtlichen Katasterwerken erhalten die hier.)

 

UrkartekleinUrkarteklein

Das Urkaster von Hattrop stammt aus dem Jahre 1827 und zeigt neben dem eigentliche Dorf  einzelne umliegende Flurstücke mit den Flurnamen.

 

UrKartDorfklUrKartDorfkl

 

Der nebenstehende, überarbeitete und kolorierte Ausschnitt gibt Auskunft über Gebäudezahl und -standorte,
ferner andeutungsweise über die Flächennutzung der einzelnen Grundstücke.

 

Mehr zu den Besitzverhältnissen jener Zeit erfahren Sie hier.

 

Ka1855Ausschnkl

 
 
 
Diesem aufgearbeiteten Blatt liegt die Grundkarte Nr. 775 des Kreis Soest zu Grunde.
Das Original trägt als Handvermerk das  Ausgabejahr 1909.
(Münster, den 25. November 1909, der Büreauvorsteher, P. , Oberlandmesser)

   
Karte1909kleinKarte1909klein 
1909Merschklein1909Merschklein1909Mhlenwgklein1909Mhlenwgklein

 

Besonderes Augenmerk verdient das noch alte Bett des Soestbaches, der Verlauf anderer Bäche und Gräben innerhalb des Dorfes und die verschiedenen Teiche.

 

 

1909Schtzenplklein1909Schtzenplklein1909AltSchulklein1909AltSchulklein1909AltZiegelklein1909AltZiegelklein

Dem Ortskundigen werden die noch existierende Hofstelle Nr.1 an der Steinerbrücke, die ehemalige Ziegelei oder die Bebauungslage im Bereich der Alten Schule auffallen.

 

 

 


 

1941 war das Ersterscheinungsjahr dieser Überarbeitung vorheriger Karten. Eine Vielzahl an Änderungen sind in dieses Blatt eingegangen, sodass man bei dieser Bearbeitung letztlich auf einen Datenstand vom Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts schließen darf.


1980Gesamtklein1980Gesamtklein1980Merschklein1980Merschklein1980Eselswklein1980Eselswklein

 

 

 



 

1980Brckenstrklein1980Brckenstrklein1980Linneneklein1980Linneneklein

 

 

 

 

 


Etliche Detailleunterschieden  fallen dem Betrachter bei einem Vergleich mit der Karte von 1909 ins Auge:

1980abgerissen1980abgerissen

Viele Gebäude sind in diesem Jahrzehnt nicht mehr existent bzw. sind überbaut worden, neue Gebäude füllen Lücken.

Die Soestbachregulierung nach dem Zweiten Weltkrieg brachte weitreichende Veränderungen für das Dorfbild, sodass sich letztlich am Eselsweg belegen lässt, dass der Hattroper auch heute noch sehr nah am Wasser gebaut hat.

Der notwendig gewordene Neubau der Soestbachbrücke hatte eine neue  Trassenführung der Brückenstraße zur Folge.

Die heute noch von vielen Hattropern benannte "Insel" westlich des Mersch ist untergegangen, ein Teil der  Bäche und Gräben ist verschwunden, einige Teiche gibt es nicht mehr, andere sind inzwischen erheblich geschrumpft.. 

 

 

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