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Solarstammtisch

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Ansprechpartner

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In den letzten Jahren hat sich vieles im Bereich der Sonnenergienutzung in Hattrop entwickelt. Dieses wurde auch im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ mehr als deutlich. So entstand die Idee, einen Solarstammtisch in Hattrop zu gründen, um sich in gemütlicher und lockerer Runde rund um das Thema solare Energienutzung auszutauschen. Bei den Fragen „Welche Entwicklungen wird es geben (z.B. Speichertechnik, etc.)?“, „Was passiert allgemein in dem Bereich der Erneuerbaren Energien?“ oder „Wie nutzt man die Sonnenenergie am effektivsten und wie kann man selber Energie sparen?“ soll somit auch eine Plattform für weitere Ideen geschaffen werden.

 

Jeder der dabei sein möchte ist dazu herzlich eingeladen. Ein Interesse an den Erneuerbaren Energien ist dabei völlig ausreichend. Die Treffen werden immer montags um 20.15 Uhr parallel zum Internetstammtisch in der Gemeinschaftshalle stattfinden und das etwa 3-4-mal im Jahr (bitte Ankündigungen im Internet beachten).

 

Nach Aussage der Stadtwerke Soest sind aktuell 316 kWpeak in Hattrop am Netz, das sind dann 632 Wpeak pro Einwohner.

 

Auf eine sonnige Zukunft

 


 

Name des Clübchens Solarstammtisch
Gegründet 2011
Mitglieder ca. 5
Vereinsinhalt  Informationsaustausch Solarenergie / Erneuerbare Energien allgemein
Treffen  wird auf der Internetseite bekanntgegeben, i.d.R. Montags 3-4 mal im Jahr
Uhrzeit  20:15 Uhr
Wo  Gemeinschaftshalle Hattrop 
Jahresbeitrag  0€ 
Aktiviäten  z.B. Besichtigung von Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien

Sicherer Schulweg - Verkehrsberuhigung in Hattrop


radweg1radweg1Im Rahmen des Landeswettbewerbs 2012 „Unser Dorf hat Zukunft“ kam die Anregung aus der Dorfbevölkerung Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Hattrop einzuleiten. Insbesondere die Bereiche

  • Hattroper Weg in östlicher Richtung (Ausfahrt Richtung Soest)
  • Bereich Hattroper Weg / Einmündung Brückenstraße
  • Bereich Hattroper Weg / Einmündung Stemweg

scheinen geeignet zu sein, geschwindigkeitsmindernde Schritte durchzuführen. Des weiteren ist die Verkehrssicherheit insbesondere im Bereich des Hattroper Weges schon seit langer Zeit nicht mehr gegeben. Dieses gilt insbesondere für die Schulkinder und für die älteren Dorfbewohner, die zu Fuß oder mit Fahrrad unterwegs sind. Daraus geboren wurde die Idee besorgter Eltern, einen sicheren Radweg für die Schulkinder zu den Schulzentren und zum AquaFun im Soester Westen zu schaffen.
Mit dem Modellprojekt Bürgerradwege ermöglicht das Land Nordrhein-Westfalen es, solchen Art Radwege an Landesstraßen unbürokratisch auch dann zu realisieren, wenn im normalen Bauprogramm dafür kurzfristig keine Mittel zur Verfügung stehen. Notwendig ist dafür das bürgerschaftliche Engagement vor Ort: Dann können mit Beteiligung lokaler Bauunternehmen und in Kooperation mit den beteiligten Kreisen, Kommunen sowie dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen solche Fahrradverbindungen gebaut werden. Charakteristisch ist, dass die Radwege gegenüber der üblichen Bauweise mit reduziertem Standard gebaut werden können - aber immer dem Stand der Technik und den Sicherheitsanforderungen entsprechend. Die Koordination und Beratung für das Programm übernimmt der Landesbetrieb Straßenbau NRW.


Lösungsvorschläge:

  1. Bau eines Fahrradweges / Bürgerradweges von der Einmündung Lippenkamp bis zur Einmündung Hottenknapp auf der rechten Seite des Hattroper Weges/L 747 (Blickrichtung Soest) und Markierung eines Fahrradwegs in dem Bereich eingeschränkter Straßenbreite innerhalb des Dorfkerns
  2. Bau einer verkehrberuhigenden Einfahrt Hattroper Weg von Soest aus kommend in Höhe des Ortseingangschildes (Einmündungsverengung)
  3. Bau eines Kreisverkehrs Verkehrsinsel Bereich Hattroper Weg / Einmündung Brückenstraße (optional)
  4. Bau einer verkehrberuhigenden Einfahrt Stemweg/ Hattroper Weg (Einmündungsverengung)

radweg2radweg2

 

 

 

 

 

 

 

In Anlehnung an die RStO 01 soll der Aufbau des Geh- und Radweges in folgender Art mit wassergebundener Decke oder alternativ mit bituminöser Deckschicht ausgeführt werden:

Ausbaustufe I Aufbau mit wassergebundener Decke
≥ 20 cm Frostschutzschicht 0/45
aus gebrochenen Naturgesteinen, EV2 ≥ 100 MN/m2
anschließender Absplittung mit feinkörnigem Material 0/2
3,0 cm Deckschicht ohne Bindemittel
Auf dem Gründungsplanum ist ein EV2 ≥ 45 MN/m2 nachzuweisen

 

Ausbaustufe II Aufbau mit bituminöser Deckschicht
2,5 cm Asphaltfeinbeton 0/5
8,0 cm Asphalttragschicht Typ C 0/22
≥ 20,0 cm Frostschutzschicht 0/45
aus gebrochenen Naturgesteinen, EV2 ≥ 100 MN/m2
Auf dem Gründungsplanum ist ein EV2 ≥ 45 MN/m2 nachzuweisen.

 

Kosten werden in folgender Höhe voraussichtlich dadurch verursacht:

  • Kosten für den Geh- und Radweg Ausbaustufe I (wassergebundene Decke): 150€/m = 200m x 150€ = ~ 30.000€
  • Kosten für den Geh- und Radweg Ausbaustufe II (bituminöser Decke): 225€/m = 200m x 225€ = ~ 45.000€

Ohne Grunderwerbskosten und Vermessung. Die Eigenleistung, die durch das Dorf zu erbringen ist, erstreckt sich auf Hand- und Spanndienste sowie landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen.

Weiterführende Infos findet man hier.

Schützenfestjahr 1961

 

 

Protokolle aus dem Schützenfestjahr 1961

Geschrieben vom Schriftführer des Schützenvereins Wilhelm Meerkamp

aufgearbeitet von Dirk Jasper

Schützenfestjahr 1961Schützenfestjahr 1961


 

 

Generalversammlung am 7. Januar 1961

 

Um 20.15 Uhr konnte Hauptmann Karl Rademacher eine recht stattliche Zahl erschienener Kameraden begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem König Peter und unserem Ehrenkommandeur; Major Dietrich Rocholl. Der Hauptmann verwies auf das erfolgreiche Vereinsjahr 1960 und sprach den Wunsch aus, dass auch das Jahr 1961 ein glückhaftes Jahr werden möge. Zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden erhoben sich die Kameraden von ihren Plätzen. Sodann gab der Hauptmann die einzelnen Tagesordnungspunkte bekannt, die in der vorgesehenen Reihenfolge abgewickelt wurden:

    1. Verlesung der Niederschrift: Die vom Kameraden Meerkamp verlesene Niederschrift wurde ohne Aussprache gebilligt.
    2. Kassenbericht: Der vom Kameraden Meerkamp verlesene Kassenbericht wurde nach Prüfung durch die Kameraden Manfred Neumann und Friedrich-Wilhelm Becker gebilligt. Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt.
    3. Kreisschützenfest: Die Kameraden wurden davon verständigt, dass in diesem Jahre ein Kreis-Schützenfest stattfinden soll, das vom Soester Verein Brandenburger Tor ausgerichtet wird. Nach Eingang weiterer Informationen erfolgt genauer Bericht an die Kameraden.
    4. Winterfest: Es findet am 21. Januar statt. Der Eintrittspreis beträgt 1 DM.
    5. Neuwahlen: Die satzungsgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder Leutnant Werner Scholz und Schriftführer Wilhelm Meerkamp wurden durch Zuruf wiedergewählt.
    6. Schenke: Die Schenke für das diesjährige Schützenfest übernahm erneut der bisherige Vereinswirt Twittmann zu gleichen Bedingungen wie im Vorjahr.
    7. Beitragsfragen: Eine ausführliche, aber jederzeit sachliche Diskussion entspann sich um die Höhe der Beiträge. Es wurde beschlossen: Der Jahresbeitrag wird im Hinblick auf die Finanzlage auf 8 DM festgesetzt. Er kann in zwei Raten gezahlt werden.

Auf Vorschlag des Kameraden Friedrich Bierbrod wird der Beitrag der im Alter zwischen 65 bis einschließlich 69 Jahren stehenden Kameraden auf 5 DM festgesetzt. Ihnen und den vom 70. Lebensjahr ab beitragsfreien Kameraden steht es selbstverständlich frei, auch weiterhin Beitragszahlungen zu leisten.

Auf Vorschlag des Kameraden Manfred Neumann wird der Beitrag der unter 18 Jahre alten Schützenkameraden auf 5 DM festgesetzt.

  1. In der Platzfrage wurde dem Verein eine wohlwollende Berücksichtigung der Vereinsbelange in Aussicht gestellt.
  2. Als neues Mitglied wurde Dieter Rocholl in den Schützenverein aufgenommen.

Gegen 22 Uhr konnte Hauptmann Rademacher die Versammlung schließen, die Kameraden blieben noch eine ganze Zeit in kameradschaftlicher Verbundenheit zusammen.

Am 14. Januar traf sich eine frohgestimmte Festgemeinde zum Winterfest, das durch die hilfreiche Unterstützung der Landjugend und durch die musikalische Ausgestaltung durch die Hauskapelle verschönt wurde. Mit ihren Angehörigen verlebten die Schützenkameraden frohe Stunden.

Der Schützenverein konnte eine Reihe von Kameraden zu Jubiläen, Verlobungen und Hochzeiten beglückwünschen:

Unsere Kameraden Heinrich Hinnerks und Karl Fröleke wurden 60 Jahre alt, ebenso unser Kamerad Heinrich Grünner.

In den Stand der Ehe traten: Schützenkamerad Horst Vock, Schützenkamerad Werner Bücker, Heinrich Lammert.

Es verlobten sich: Kamerad Friedhelm Rinke, Karl Sträter.

Der Kamerad Wilhelm Hengst feierte mit seiner Mutti das Fest der Silberhochzeit. Am morgigen Tage vollendet unser Kamerad Fritz Jasper sein 60. Lebensjahr.

Alle Jubiläen und fröhlichen Ereignisse wurden überschattet durch eine Reihe von Trauerfällen, die gerade die Reihen des diesjährigen Schützenfestes lichten werden: Mehrere Kameraden verloren ihre Ehegefährtinnen, von denen t zwei einst als Königinnen ihre Verbundenheit mit der Schützengemeinschaft unter Beweis gestellt hatten.

Am trug e3ine stattliche Zahl von Kameraden den Kameraden August Müller zu Grabe. Mit einem Idealismus, wie man ihn selten erlebt, hatte Kamerad Müller in den wenigen Jahren seiner Zugehörigkeit zu unserem Verein Freud und Leid geteilt. Sein Tod hinterlässt eine schmerzhafte, kaum zu schließende Lücke, sein fröhlich frisches Wesen, das sich in so wohltuender Weise auf den dritten Zug, ja auf den ganzen Verein auswirkte, möge auch, über uns kommend, unser Tun und Handeln im Verein bestimmen. In seinem Namen stand auch der gemütliche Abend, zu dem sich die Kameraden mit Angehörigen im Cafe Vock zusammenfanden.

Wenige Wochen später standen die Vereinskameraden am Grabe unseres Alterskameraden Wilhelm Hinnerks. In tiefer Liebe dem Dorfe und seinen Gemeinschaften zugetan, hat Kamerad Hinnerks bei zahlreichen Gelegenheiten seine Stimme für die Erhaltung überkommen dörflichen Wesens in klarer und bestimmter Weise erhoben. Sein Wirken möge uns Ansporn sein, in echter Heimatverbundenheit für Heimat und Vaterland einzustehen.

Ein herber Schlag wurde unserem Verein durch den plötzlichen Tod unseres allzeit hilfsbereiten Vorstandskameraden, Oberleutnant Heinrich Lammert, versetzt. Kamerad Heinrich Lammert war kein Mann großer Worte, aber immer dann, wenn es darauf ankam, Positives für die Gemeinschaft zu leisten, konnte man, auf ihn wie auf einen Fels trauen und bauen. Sein Leben und Wirken stand unter dem auch unser Handeln bestimmenden Wort: „Mehr sein als scheinen“.

Die Verstorbenen wurden durch Kranzspenden bedacht. Der Hauptmann überbrachte ihnen Dank und letzten Gruß der Kameraden.

Im Berichtszeitraum fanden zwei Vorstandssitzungen und eine Generalversammlung der Schützengemeinschaft des Kreises Soest statt, die auch von unserem Verein beschickt wurden. Es standen Fragen des Schießsports und der Abhaltung des Kreis-Schützenfestes zur Debatte.

Am Sonnabend, dem 20. Mai versammelte sich der Vorstand zur Besprechung von Festfragen. Im Hinblick auf das Fest des Nachbarvereins Hattropholsen-Dörmen wurde die Generalversammlung auf den 31. Mai 1961 verlegt. Dank sei an dieser Stelle unserem Kameraden Wilhelm Lerm gesagt, der gemeinsam mit seiner Frau keine Wege scheute, die Kameraden zu den verschiedensten Anlässen zu bestellen.

 

v. g. u

gez. Meerkamp

 


 

 

Schützenfest 1961

vom 9. Juni bis 11. Juni 1961

 

Ein schwarzer Schatten schien sich über unser Fest zu legen, als am Mittwoch die Kunde durch Dorf und Feldmarkt eilte: Dietrich Wilms, unser alter, treuer Kamerad, ist heimgegangen zur großen Armee. Er war der Letzte in einer Reihe schmerzlicher Verluste, die unseren Verein betroffen hatte. Wenige Stunden vor dem Vogelschießen durften wir ihm, der in allen dörflichen Vereinen treu gewirkt hatte, zur letzten Ruhe geleiten. Noch einmal würdigte unser Hauptmann in einem Scheidegruß die Verdienste des heimgegangenen Kameraden. Was hätte er sich Schöneres wünschen können, als ein Fest solcher Harmonie und kameradschaftlicher Zusammengehörigkeit, wie wir es in den drei tagen feiern durften, über die nun zu berichten ist.

All die, die da meinen, das Schützenfest sei zum Absterben verurteilt, hat gerade das diesjährige Fest eines Besseren belehrt. Wie auf den Winter der Sommer, wie auf ein Tief immer noch ein Hoch folgt, so mag der Ablauf des Festes Sinnbild sein für die feste Überzeugung, dass es notwendig ist, einmal im Jahre in froher Verbundenheit miteinander zu feiern. Das hat gerade das Fest des Jahres 1961 bewiesen. Schon die Generalversammlung hatte gezeigt, dass die Hilfsbereitschaft, das Verlangen, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, größer sind als oft angenommen wird. Wie freudig stimmt es doch, gerade von Außenstehenden, Zeltverleihern und anderen zu erfahren: ²Bei Euch sind wir gern, Ihr helft, Ihr seid zur stelle“. So zahlreich hatten sich wohl selten Kameraden zu allen möglichen Verrichtungen vor dem eigentlichen Festbeginn eingefunden, sei es beim Laubholen mit dem Kommandeur an der Spitze, sei es beim Zeltaufbau und später auch beim Abbau, beim Bänkefahren, nicht zu vergessen die mustergültige Arbeit unseres Kameraden Albert Müller bei der Herrichtung der Adler.

Und dann zog eine muntere Schützenschar am Freitag nach gewohnter Stärkung mit Dortmunder Zielwasser zum Festplatz. Nachdem die Kameraden Fritz Jasper, Krone, Wilhelm Römling, Apfel und Karl Hagen, Zepter, ihr meisterliches Können unter Beweis gestellt hatten, gab es für die Kameraden kaum noch Zweifel darüber, wie es in diesem Jahre der Meisterschütze sein sollte. Mit dem 104. Schuss holte Kamerad Wilhelm Scharwei die letzten Federn des Vogels von der Stange. Er erkor sich seine Frau zur Mitregentin. Nach angenehmen Wegstärkungen auf dem Hofe Coers, auf der Mühle Hagen-Neise und auf dem Hofe des Ehrenkommandeurs zog sich ein recht munteres Völkchen, das auf dem Rückwege auch noch die Exmajestätin mitgenommen hatte, unter Vorantritt der Borgeler und Soester Musikanten, die uns im Verlaufe der Festtage noch oft erfreuen konnten, zum Zelt zurück. Der Freitagabend, so wird berichtet, soll selten so schön gewesen sein.

Nachdem sich die Schützen am Sonnabendmittag gesammelt hatten, marschierten sie zum Anwesen des Königs, wo sie, zu Trunk und Imbiss geladen, verweilten um dann, auf gute Art bewirtet, ihren Marsch durch Feldmark und Dorf anzutreten. Dort wurden sie, wie alle Jahre, auf Hagemanns Mühle erfrischt. Auf dem Zelt angelangt, dankte der Hauptmann den Kameraden für ihr vorbildliches Verhalten. Sein besonderer Dank galt auch dem Gewehrwart, Kameraden Fritz Coers, dem für sein treues Wirken bereits am Abend vorher die Insignien einer Kompaniemutter, Kolbenringe und Schulterklappen, überreicht worden waren. Folgende Kameraden wurden sodann mit Ehrenzeichen bedacht, die ihnen unter Dankesworten durch den Kommandeur überreicht wurden: Schützenkamerad Ernst Wiemer für 40-jähriges Wirken, den Kameraden Römling, Lerm und Scharf für ihr treues Einstehen im Vereinswesen des ehemaligen Heimatortes und der Gemeinde Hattrop. Den Kameraden H. Romberg, Otto Enigk, Lehnert, Riepe und Schlecht wird das Ehrenzeichen bei Gelegenheit überreicht werden.

Bei herrlichem Sonnenwetter ermittelten die einheimischen Frauen ihre Knüppelkönigin. Als Meister-Knüppelwerferin erwies sich Frau M. Lamek. Sie erwählte Kameraden Leutnant Heinrich Jasper zu ihrem Knüppelkönig. Eine vom Kameraden Dieter Vock gestiftete Torte war der süße Lohn für den Meisterwurf.

Ebenso kamen die Kinder am Nachmittag zu ihrem Recht. Schützenkönig wurde der Sohn unseres Adjutanten, Ernst-Wilhelm Risse, der sich Renate Jasper zur Königin erkor. Die Kinder wurden durch Gaben der Firmen Blume, Schwefe und Steinhoff, Borgeln sowie durch Zugaben des Vereins reichlich bedacht.

In echter Schützenfreude klang unter dem Besuch zahlreicher Gäste, darunter besonders auch der Schützenkameraden aus Schwefe und Hattropholsen-Dörmen, in den frühen Morgenstunden der Schützenfestsonnabend aus.

Schützenfest 1961 - AntretenSchützenfest 1961 - Antreten

Bild 1: von links nach rechts: Ehrenkommadeur Dietrich Rocholl, Königsoffizier Heinrich Bücker, Königspaar Hulda und Wilhelm Scharwei, Königsoffizier Gerd Bierbrod, vorjähriges Königspaar Hannchen (in Vertretung) und Peter Rosseck, nichterkennbares Paar, Ehepaar Lerm, Heinrich Grünner und Frau, die Jubelpaare: Frau Rocholl und Heinrich Jasper sen, Marie Mersmann und Wilhelm Hengst.

 

Im Gegensatz zum Sonnabend zeigte der Sonntag ein regenverhangenes Bild. Dies war umso bedauerlicher, als es galt, am Schützenfestsonntage drei Jubelkönigspaare zu ehren, die vor 60, 40 und 25 Jahren das Zepter geführt hatten. Aber der Wettergott zeigte ein Einsehen, als sich die festlich gekleideten Schützen zum Königinnenhaus bewegten. Dort wurden sie, wie schon am Vortage, wahrhaft königlich aufgenommen und bewirtet. Am Anwesen Heinrich Jasper wurde den Schützen eine erfrischende Wegstärkung gereicht. Im offenen Kutschwagen fuhren die Jubelpaare, bei denen lediglich Frau Marie Buschmann, geborene Schulthoff wegen Krankheit fehlte, bis zum Paradeplatz, wo sie, gemeinsam mit dem Königspaar, Hofstatt, Ehrenkommandeur und Veteranen die mustergültige Parade abnahmen. Unter dem Festzelt, dessen Zugang inzwischen durch Gerüstbretter unseres nimmermüden Kameraden Herbert Markhoff passierbar gemacht worden war, begrüßte der Hauptmann alle Erschienenen, insbesondere die Jubelpaarte und dankte allen Teilnehmern für ihr treues Mitwirken am Gelingen des Festes. Er erinnerte an das mustergültige Einstehen alles Lebenden für den Verein, nicht minder aber der Toten, die uns immer verbunden bleiben. Das Lied vom guten Kameraden erklang als Danklied und Mahnung zugleich. Sodann ergriff der Ehrenkommandeur das Wort, um die Ehrenmajestäten auszuzeichnen: Frau Rocholl und Heinrich Jasper, sen., als 60-jährige Jubelpaare, Heinrich Brinkmann, gleichzeitig stellvertretend für seine 40-jährige Jubelkönigin und Frau Marie Mersmann, geb. Jasper und Wilhelm Hengst für das 25-jährige Jubiläum.

Schützenfest 1961 - Vorbeimarsch der MajestätenSchützenfest 1961 - Vorbeimarsch der Majestäten

Bild 2: Vorbeimarch der Majestäten: Königspaar Scharwei,

Königsoffiziere Heinrich Bücker und Gerd Bierbrod

 

Ein dreifaches Hoch auf die Jubelpaare war Ausdruck der Freude der großen Festgemeinde über das Zusammentreffen dieser Jubiläen. Die abschließenden Worte des Kameraden Meerkamp mündeten aus im Deutschlandlied, verpflichtend für alle zugleich, Heimat und Vaterland nicht zu vergessen. Am Nachmittage ermittelten die auswärtigen Frauen ihre Knüppelkönigin. Frau Grünner war die Meisterschützin, die sich ihren Gemahl zum Knüppelkönig erkor. Eine Torte, gestiftet von dem am gleichen Tage verstorbenen, stets mit der

Gemeinde und Feldmark sich verbunden fühlenden Bäckermeister Eduard Kohlhage, wurde dem Knüppelkönigspaar überreicht.

Hielt auch das Wetter so manchen Besucher ab, so verlebte die Schützenfestgemeinde einen recht vergnüglichen Sonntag. Nicht vergessen sein sollte auch die mustergültige Versorgung durch den Vereinswirt und seine bewährten Helfer, das Spiel der Kapelle und des Trommlerkorps, der Kassenbeisitzer, des Lichtverlegers Kamerad Willi Loer, der Spender und zahlreichen Helfer, die sich am Tage nach dem Schützenfest wieder einfanden, des Kameraden H. Hinnerks, der den Platz, wie schon zuvor unser unvergessener Kamerad Heinrich Lammert, zur Verfügung stellte. Dass sich auch die in Trauer befindlichen Kameraden zu uneigennützigem Mithilfen einfanden, sei an dieser Stelle dankend vermerkt. Nicht zuletzt gebührt der Dank den Kameraden, die Pferde und Wagen stellten und die Wagen fuhren. Dank muss aber auch jenen Kameraden gesagt werden, die durch Geldspenden dazu beitrugen, dass die Kasse nicht über Gebühr in Anspruch genommen wurde.

Im Berichtzeitraum fand eine Vorstandssitzung statt, in der über den Festablauf und die Festlegung des Termins der Abrechnung beraten wurde. Kamerad Fritz Jasper feierte, wie schon im letzten Bericht erwähnt, sein 60-jähriges Wiegenfest. Kamerad Georg Schulze-Dahlhoff durfte am 8. Juni sein 70-jähriges Wiegenfest feiern, wozu der Verein gratulierte. Kamerad Bernhard Hagen trat mit Fräulein Leni Heiermann, unserer Exmajestätin am 7. Juli in den Stand der Ehe. In Soest starb unser alter Kamerad Franz Dreyer.

Das Kreis-Schützenfest musste wegen der Kinderlähmungsepidemie kurzfristig abgesagt werden.

Zur heutigen Abrechnung wurde schriftlich eingeladen.

 v.g.u. Wilhelm Meerkamp

 


 

 

Rechnungslage 1961

am 22. Juli 1961

 

Zur Rechnungslage war schriftlich eingeladen worden. Hauptmann Rademacher begrüßte gegen 20.15 Uhr 35 Kameraden, deren Zahl sich zusehends vergrößerte. Der Hauptmann dankte noch einmal allen Schützenkameraden für ihre treue Hilfe und ihr mustergültiges Verhalten beim Schützenfest. Ehrend gedachte sodann die Versammlung der verstorbenen Kameraden. Besonders herzlich begrüßt wurden die Mitglieder der Kapelle Schmitt, an ihrer Spitze Kapellmeister Reese. Die Niederschrift wurde ohne Beanstandungen gebilligt. Der Kassenbericht spiegelte so recht den guten Festverlauf wieder. Die Kassenprüfer Heinz Brinkmann und Heinz Hinnerks fanden die Kasse in Ordnung. Dem Kassenprüfer wurde Entlastung erteilt.

Das Schützenfest des Jahres 1962 wurde auf den 19./20. Mai festgelegt.

Das Freibier des Abends wurde vom Festwirt und von der Familie Frentrup-Neppel gestiftet. Diese Schenkung wurde besonders dankend vermerkt.

Kurz wurde noch über die Notwendigkeit gesprochen, die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Durchführung des Vogelschießens zu schaffen. Kamerad Leutnant Kuptz hat inzwischen entscheidende Vorarbeit in dieser Richtung geleistet.

Recht bald konnte der Hauptmann den offiziellen Teil der Versammlung schließen.

Die inzwischen erschienen Damen konnten sich mit den Kameraden bei Tanz und guter Unterhaltung prächtig amüsieren.

Wie in allen Jahren, beteiligte sich der Schützenverein recht vollständig an der Feier am Volkstrauertage und zeigt damit seine Achtung vor den trauernden Angehörigen.

In gleicher Geschlossenheit trugen die Kameraden den treuen Vereinskameraden Wilhelm Hengst zu Grabe. Sie ehrten durch ihre Beteiligung einen Mann, dem das Eintreten für die dörfliche Gemeinschaft kein Lippenbekenntnis war und der noch beim letzten Schützenfest treu zur Sache hielt.

Ebenso bitter traf uns alle der Tod der Lebensgefährtin unseres Ehrenkommandeurs.

Aber es sind auch freudige Begebenheiten zu vermelden: Die Kameraden Karl Sträter und Werner Bücker traten in den Stand der Ehe. Kamerad Willi Nöldner verlobte sich, ebenfalls verlobte sich unsere Ex-Majestätin Wilma Neppel.

Am 22. Dezember feierte unser lieber Schützenkamerad, das langjährige Vereinsmitglied Heinrich Hinnerks das Fest der Silbernen Hochzeit. Der Hauptmann überbrachte die Grüße des Vereins.

Im Berichtszeitraum fanden zwei Vorstandssitzungen statt. An der Delegiertentagung der Schützengemeinschaft nahmen Herr Major Rocholl und Herr Hauptmann Brinkmann teil.

 

v.g.u. Wilhelm Meerkamp

 


 

 

Der Vorstand im Jahr 1961

 

Nr.

Name Funktion gewählt
1 Dietrich Rocholl Major  
2 Karl Rademacher Hauptmann Januar 1958
3 Heinrich Brinkmann Hauptmann der Reserve Januar 1958
4 Ernst Wiggerich Oberleutnant, Königsoffizier Januar 1960
5 Ernst Risse Oberleutnant, Adjutant Januar 1960
6 Werner Scholz Fahnenträger
Oberleutnant
1651
ab 7. Januar 1961
7 Heinrich Lammert sen. Oberleutnant 1954
8 Willi Meerkamp

Leutnant
Schriftführer

1954
neu ab 7. Januar 1961
9 Karl Wilms

Leutnant
Fahnenoffizier

1956

10 Günter Kuptz Leutnant Januar 1960
11 Heinz Jasper Leutnant Januar 1960
12 Fritz Coers Gewehrwart 1958
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Fritz-Pierre der Pinguin

Die Geschichte von Fritz-Pierre dem Pinguin:Fritz-Pierre der TravelbugFritz-Pierre der Travelbug

Vor langer Zeit fanden sich an unserer Soestbachinsel in Hattrop drei Pinguine ein. Sie blieben dort eine lange Zeit und haben den Hattropern und allen Durchreisenden viel Freude bereitet. Von einem Tag auf den anderen verschwanden die Drei und ließen nur den kleinen Fritz-Pierre zurück.

Jetzt bei der 825-Jahr-Feier von Hattrop ist es Fritz-Pierre ziemlich langweilig so allein. Er möchte gerne die anderen Pinguine wieder bei sich haben. Die können sich eigentlich nur in den Partnerstädten von Soest aufhalten oder in der Partnerstadt von Hattrop: Guérard.

Die Aufgabe für die Mitspieler beim Geocaching ist also:

Bringt den kleinen Fritz-Pierre in alle Partnerstädte von Soest und zuletzt nach Guérard. Von dort soll er wieder heile nach Hause in „Küchenhofs Insel“ zurückkehren.

Macht dabei mindestens in den jeweiligen Partnerstädten Bildern von Fritz-Pierre vor bekannten Sehenswürdigkeiten. Weitere Bilder erfreuen natürlich die Hattroper.

Gute Reise Fritz-Pierre!

 

Die Partnerstädte von Soest sind:

Partnerstadt Land Urkundenaustausch Angekommen?
Guérard Frankreich 01.09.1967  
Bangor Groß-Britannien 28.09.1973  
Kampen Niederlande 08.05.1992  
Herzberg Deutschland 07.06.1995  
Sárospatak Ungarn 07.06.1995  
Strzelce Opolskie Polen 07.06.1995  
Visby Schweden 07.06.1995  
Soest Niederlande 04.06.2004  

 

Die Wanderroute von Fritz-PierreDie Wanderroute von Fritz-PierreAuf der Karte sieht man, was er bis jetzt geschafft hat. Das ist zugegebener Massen noch nicht viel...

 

Klickt auf das Bild, um es zu vergrößern oder klickt hier, um das Bild herunterzuladen (mit rechtem Mausklick auf dem Bild im neuen Fenster und dann "Speichern unter... " wählen). 

 

Bitte besucht unsere Seiten, um Euch weiter zu informieren.

Klickt auf das kleine Bild, um auf die Seite von Fritz-Pierre auf Geocaching.com zu kommen.

 

Wo war oder ist Fritz-Pierre?

Er ist nun insgesamt 265 km gereist und befindet sich 175 km südwestlich von uns.

 Die folgenden Caches hat Fritz-Pieere bereits besucht:

Nr Name des Caches Ort (Nähe) gereiste km Ankunft Weiterreise
15 Bauernschaft Bornheim 264,9 10. April 2012 10. April 2012
14 Bornheimer Kreuze - Hinter Gittern Bornheim 264,7 9. April 2012 9. April 2012
13 Pause in Brunsberg Hammm - Uentrop 138,5 9. April 2012 9. April 2012
12 Das Vermächtnis des Wurstfabrikanten (LP) Dissen am Teuteburger Wald 93,2 7. April 2012 7. April 2012
11 Das Würstchen im zarten Saitling (LP) Dissen am Teuteburger Wald 92,6 7. April 2012 7. April 2012
10 Vergessene Perlenen I Ostenfelde (Ennigerloh) 64,3 6. April 2012 6. April 2012
9 Vornholz Ostenfelde (Ennigerloh) 64,1 6. April 2012 6. April 2012
8 5 Sterne D eluxe Ostenfelde (Ennigerloh) 60,8 5. April 2012 5. April 2012
7 Muppet Show - Beaker Oelde 57,1 5. April 2012 5. April 2012
6 Muppet Show - Robin Oelde 56,5 5. April 2012 5. April 2012
5 Muppet Show - Janice Oelde 56,1 5. April 2012 5. April 2012
4 TB-Landhotel Ostenfelde Ostenfelde (Ennigerloh) 49,5 20. März 2012 4. April 2012
3 Fraggle Rock - Orakel Rheda - Wiedenbrück 37 25. Februar 2012 6. März 2012
2 Denksport in Bad Sassendorf Bad Sassendorf 8,1 28. Oktober 2011 11. Februar 2012
1 Küchenhofs Insel Soest-Hattrop 0 10. Oktober 2011 20. Oktober 2011

 
Über Fritz-Pierre:

Berichte über die Pinguine sind auf unseren Internetseiten.

Viel Spass auch beim Stöbern auf den anderen Seiten. Wem sie gefallen, kann auch gerne eine Nachricht im Gästebuch hinterlassen.

Vielen Dank!

Was ist Geocaching?

Cache in HattropCache in HattropAus Wikipedia: "Geocaching (von griechisch γη, geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“ (gesprochen: ['dʒiːoʊ̯kæʃɪŋ], in Deutschland zumeist ['geːokɛʃɪŋ])), auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Auch die Suche ohne GPS-Empfänger ist mittels genauen Kartenmaterials möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen."

 

 In Hattrop sind mittlerweile 3 Geocaches versteckt, die auf Geocaching.com eingetragen sind. Allerdings ist eines den zahlenden Mitgliedern von Geocaching.com vorbehalten. Es gibt auch noch andere Seiten, auf denen man Caches eintragen lassen kann. Siehe auch bei Wikipedia.

Die Caches selber kann man z.B. bei Geocaching.com in einer Liste oder als Karte aufrufen. Wenn man sich dort anmeldet, dann kann man auch die Koordinaten sehen, die den Ort des Caches genauer lokalisieren. Auf dem Bild ist ein Geocache, der in Hattrop versteckt ist, zu sehen. Das Wohnmobil darin ist ein sogenannter "Travel Bug" mit dem Namen Paulchen. Diese "Travel Bugs" haben verschiedene Reiseaufträge. Paulchen hat die Aufgabe durch Deutschland zu reisen und möglichst viele Orte kennenzulernen.

Die Internetgemeinschaft hat auch einen Travelbug auf Reise zu den Partnerstädten von Soest geschickt. Dieser Travelbug hat den Namen "Fritz-Pierre".

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